Sachkapitalerhöhung
Definition
Eine Sachkapitalerhöhung ist eine Kapitalerhöhung, bei der die neuen Aktien nicht gegen Geld, sondern gegen Sacheinlagen ausgegeben werden, etwa gegen Vermögensgegenstände, Unternehmensanteile oder Forderungen. In Deutschland unterliegt sie besonderen Prüf- und Bewertungsanforderungen nach dem Aktiengesetz. Das Bezugsrecht der Altaktionäre ist dabei häufig ausgeschlossen.
Warum es bei Nebenwerten zählt
Bei kleinen Gesellschaften dient die Sachkapitalerhöhung oft dazu, Übernahmen oder Schulden in Eigenkapital umzuwandeln, was Altaktionäre verwässern kann. Die Bewertung der Sacheinlage ist der kritische Punkt, weil überhöhte Ansätze Werte verschieben.
Häufige Fehllesungen
- Eine Sachkapitalerhöhung wird mit einer Barkapitalerhöhung gleichgesetzt, obwohl hier kein frisches Geld zufließt und die Bewertung der Sacheinlage entscheidend ist.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zur Barkapitalerhöhung?
Warum ist die Bewertung so wichtig?
Werden Altaktionäre verwässert?
Verwandte Begriffe
Quellen
https://www.gesetze-im-internet.de/aktg/
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