Begriff · Kapitalmaßnahmen & Finanzierung

Kapitalerhöhung

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Kurz erklärtBei einer Kapitalerhöhung gibt ein Unternehmen neue Aktien gegen Einlage aus und stärkt so sein Eigenkapital, während die Zahl der ausstehenden Aktien steigt. Für kapitalbedürftige Nebenwerte ist sie das häufigste Finanzierungsinstrument und geht meist mit einer Verwässerung einher.

Definition

Ausgabe neuer Aktien gegen Einlage, wodurch sich die Zahl der ausstehenden Aktien und in der Regel das Eigenkapital erhöhen.

Berechnung / Formel

Formel. Eingeworbenes Kapital = Anzahl neuer Aktien × Ausgabepreis.

Warum es bei Nebenwerten zählt

bei kapitalbedürftigen Nebenwerten das häufigste Finanzierungsinstrument – direkt relevant für Kriterium 3 des Stop-or-Go-Checks.

Häufige Fehllesungen

  • Wird pauschal negativ bewertet, obwohl eine gut begründete, mit Fortschritt verbundene Kapitalerhöhung kein Ausschlusskriterium ist.

Häufige Fragen

Was ist eine Kapitalerhöhung?
Es ist die Ausgabe neuer Aktien gegen frisches Kapital, wodurch sich Aktienzahl und in der Regel Eigenkapital erhöhen. Das eingeworbene Volumen ergibt sich aus Stückzahl und Ausgabepreis.
Wozu dient eine Kapitalerhöhung?
Unternehmen nutzen sie, um Wachstum, Projekte oder die laufende Finanzierung zu decken. Bei kleinen Werten ist entscheidend, ob das Geld erkennbar in Fortschritt fließt.
Ist eine Kapitalerhöhung ein schlechtes Zeichen?
Sie wird oft pauschal negativ gesehen, weil bestehende Anteile verwässert werden. Eine gut begründete, mit Fortschritten verbundene Kapitalerhöhung ist jedoch kein Ausschlusskriterium.

Verwandte Begriffe

Quellen

Primär
Bundesministerium der Justiz – Aktiengesetz (AktG)
https://www.gesetze-im-internet.de/aktg/
Kategorie: Kapitalmaßnahmen & Finanzierung · EigenkapitalfinanzierungRelevanz: CoreJurisdiktion: International

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