Begriff · Kapitalmaßnahmen & Finanzierung

Debt-to-Equity-Swap

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Kurz erklärtBei einem Debt-to-Equity-Swap werden Verbindlichkeiten in Eigenkapital umgewandelt, wodurch Schulden zulasten der Altaktionäre sinken. Bei angeschlagenen Nebenwerten kann das die Bilanz retten, aber eine massive Verwässerung verursachen.

Definition

Ein Debt-to-Equity-Swap wandelt Verbindlichkeiten in Eigenkapital um und reduziert dadurch Schulden zulasten der Altaktionäre.

Berechnung / Formel

Formel. Neue Aktien oder Eigenkapitalinstrumente werden an Gläubiger im Austausch gegen Forderungsverzicht ausgegeben.

Warum es bei Nebenwerten zählt

bei angeschlagenen Nebenwerten ein Debt-to-Equity-Swap die Bilanz retten, aber massive Verwässerung verursachen kann.

Häufige Fehllesungen

  • Ein Debt-to-Equity-Swap wird oft als reine Entschuldung gelesen, obwohl Kontrolle und Wertverteilung stark verschoben werden können.

Häufige Fragen

Was ist ein Debt-to-Equity-Swap?
Es ist die Umwandlung von Schulden in Eigenkapital. Gläubiger erhalten Anteile statt einer Rückzahlung.
Wie läuft ein Debt-to-Equity-Swap ab?
Das Unternehmen gibt neue Aktien oder Eigenkapitalinstrumente an Gläubiger aus, die im Gegenzug auf Forderungen verzichten. So sinkt die Verschuldung.
Warum ist ein Swap nicht nur Entschuldung?
Er wird oft als reine Bilanzbereinigung gelesen, verschiebt aber Kontrolle und Wertverteilung erheblich. Altaktionäre werden dabei stark verwässert.

Quellen

Primär
Bundesministerium der Justiz – Aktiengesetz (AktG)
https://www.gesetze-im-internet.de/aktg/
Methodik
EUR-Lex – EU-Prospektverordnung, Verordnung (EU) 2017/1129
https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2017/1129/oj
Kategorie: Kapitalmaßnahmen & Finanzierung · Hybride Instrumente & VerwässerungRelevanz: AdvancedJurisdiktion: International

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