Wettbewerbsvorteil
Definition
Ein Wettbewerbsvorteil ist eine strukturelle Eigenschaft, die es einem Unternehmen erlaubt, dauerhaft höhere Renditen als Wettbewerber zu erzielen und diese gegen Nachahmung zu verteidigen. Quellen können Skaleneffekte, Netzwerkeffekte, Marken, Wechselkosten oder Kostenvorteile sein. Man spricht auch von einem ökonomischen Burggraben (Moat).
Warum es bei Nebenwerten zählt
Bei kleinen Unternehmen entscheidet ein tragfähiger Wettbewerbsvorteil darüber, ob Wachstum und Margen dauerhaft verteidigt werden können oder von größeren Konkurrenten erodiert werden. Fehlt ein erkennbarer Vorteil, sind hohe Bewertungen besonders riskant.
Häufige Fehllesungen
- Eine aktuell hohe Marge wird als dauerhafter Wettbewerbsvorteil gedeutet, obwohl sie ohne strukturelle Absicherung schnell durch Wettbewerb verschwinden kann.
Häufige Fragen
Woraus entstehen Wettbewerbsvorteile?
Wie erkennt man einen echten Moat?
Warum ist das bei Small Caps entscheidend?
Verwandte Begriffe
Nur Bildung, keine Anlageberatung. Bandbreiten und Schwellen sind didaktische Orientierungswerte, kein offizieller Standard.