Begriff · Geschäftsmodell & operative KPIs

Pricing Power / Preissetzungsmacht

Core
Kurz erklärtPreissetzungsmacht ist die Fähigkeit, Preise anzuheben oder Konditionen zu verbessern, ohne übermäßig Volumen, Kunden oder Marktanteil einzubüßen. Sie schützt Margen in Inflationsphasen und deutet oft auf Differenzierung, Wechselkosten oder knappe Kapazitäten hin.

Definition

Preissetzungsmacht ist die Fähigkeit, Preise zu erhöhen oder Konditionen zu verbessern, ohne unverhältnismäßig Volumen, Kunden oder Marktanteil zu verlieren.

Berechnung / Formel

Formel. Keine standardisierte Kennzahl. Hinweise liefern Preis-Mix-Effekte, Bruttomarge, Vertragsklauseln, Churn und Marktanteile.

Warum es bei Nebenwerten zählt

Sie schützt Margen bei Inflation und kann ein Hinweis auf Differenzierung, Wechselkosten oder knappe Kapazitäten sein.

Häufige Fehllesungen

  • Preiserhöhungen allein beweisen keine Pricing Power. Mengenrückgänge, Rabatte, schlechterer Mix und verzögerte Kosteninflation müssen berücksichtigt werden.

Häufige Fragen

Was ist Preissetzungsmacht (Pricing Power)?
Es ist die Fähigkeit eines Unternehmens, höhere Preise durchzusetzen, ohne nennenswert Nachfrage einzubüßen. Sie ist ein Zeichen wirtschaftlicher Stärke.
Woran erkennt man Pricing Power?
Hinweise liefern Preis-Mix-Effekte, eine stabile oder steigende Bruttomarge, Vertragsklauseln, geringe Abwanderung und Marktanteile. Eine standardisierte Kennzahl gibt es nicht.
Warum beweisen Preiserhöhungen allein keine Pricing Power?
Mengenrückgänge, Rabatte oder ein schlechterer Mix können den Effekt aufzehren. Erst wenn Preise ohne Nachfrageverlust steigen, liegt echte Preismacht vor.

Quellen

Primär
NYU Stern – Aswath Damodaran, Valuation Resources
https://pages.stern.nyu.edu/\~adamodar/
Methodik
Kategorie: Geschäftsmodell & operative KPIs · WettbewerbspositionRelevanz: CoreJurisdiktion: International

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