Idiosynkratisches Risiko
Definition
Idiosynkratisches Risiko ist der unternehmensspezifische Teil des Anlagerisikos, der nicht auf allgemeine Marktbewegungen zurückgeht. Es entsteht aus Faktoren wie Management, Produkten, Kunden oder einzelnen Ereignissen einer Gesellschaft. Im Gegensatz zum systematischen Marktrisiko lässt es sich durch Diversifikation über viele Titel deutlich reduzieren.
Berechnung / Formel
Warum es bei Nebenwerten zählt
Bei einzelnen Nebenwerten ist das idiosynkratische Risiko oft hoch, weil Umsätze und Erfolg an wenige Kunden, Produkte oder Personen gebunden sein können. Ein diversifiziertes Portfolio dämpft diesen titelspezifischen Anteil.
Häufige Fehllesungen
- Idiosynkratisches Risiko wird oft mit dem Marktrisiko in einen Topf geworfen, obwohl nur der titelspezifische Teil durch breite Streuung wegdiversifiziert werden kann.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zum systematischen Risiko?
Wie reduziert man idiosynkratisches Risiko?
Warum ist es bei Micro-Caps besonders hoch?
Verwandte Begriffe
Nur Bildung, keine Anlageberatung. Bandbreiten und Schwellen sind didaktische Orientierungswerte, kein offizieller Standard.