Begriff · Cashflow & Working Capital

Free-Cashflow-Marge

Core
Kurz erklärtDie Free-Cashflow-Marge bezieht einen eindeutig definierten Free Cashflow auf den Umsatz. Sie macht sichtbar, welcher Cash-Anteil je Euro Umsatz frei verfügbar bleibt, und erleichtert bei gleicher Definition Zeitreihen- und Peer-Vergleiche.

Definition

Die Free-Cashflow-Marge setzt einen klar definierten Free Cashflow ins Verhältnis zum Umsatz. Sie zeigt, wie viel frei verfügbarer Cashflow aus einem Euro Umsatz entsteht.

Berechnung / Formel

Formel. Free-Cashflow-Marge = Free Cashflow ÷ Umsatz × 100.

Warum es bei Nebenwerten zählt

Sie erleichtert Zeitreihen- und Peer-Vergleiche, sofern die FCF-Definition konsistent ist.

Häufige Fehllesungen

  • Unterschiedliche FCF-Definitionen, schwankendes Working Capital und ausgelassene Leasing- oder Akquisitionszahlungen können den Vergleich verzerren.

Häufige Fragen

Was ist die Free-Cashflow-Marge?
Sie gibt an, welcher Umsatzanteil als frei verfügbarer Cashflow verbleibt. Grundlage ist ein eindeutig definierter Free Cashflow.
Wozu dient die Free-Cashflow-Marge?
Sie macht die Cash-Erzeugung über Perioden und zwischen Unternehmen vergleichbar. Voraussetzung ist, dass die zugrunde liegende FCF-Definition gleich bleibt.
Was kann die Free-Cashflow-Marge verzerren?
Unterschiedliche FCF-Definitionen und schwankendes Working Capital beeinträchtigen den Vergleich. Auch ausgelassene Leasing- oder Akquisitionszahlungen können das Bild schönen.

Quellen

Methodik
Kategorie: Cashflow & Working Capital · Cashflow-MargenRelevanz: CoreJurisdiktion: International

Nur Bildung, keine Anlageberatung. Bandbreiten und Schwellen sind didaktische Orientierungswerte, kein offizieller Standard.