Begriff · Bewertung

EV-to-Equity Bridge

Core
Kurz erklärtDie EV-to-Equity Bridge stellt nachvollziehbar dar, wie man vom Enterprise Value zum den Aktionären zurechenbaren Eigenkapitalwert gelangt. So bleiben versteckte Finanzierungseffekte und verwässernde Instrumente in einer Small-Cap-Bewertung nicht unbemerkt.

Definition

Die EV-to-Equity Bridge ist die nachvollziehbare Überleitung vom Enterprise Value zum den Stammaktionären zurechenbaren Eigenkapitalwert.

Berechnung / Formel

Formel. Enterprise Value − Nettofinanzschulden − Minderheiten − Pensionsdefizite − sonstige Ansprüche + nicht betriebsnotwendige Vermögenswerte = Equity Value.

Warum es bei Nebenwerten zählt

Die Überleitung verhindert, dass versteckte Finanzierungseffekte oder verwässernde Instrumente in einer Small-Cap-Bewertung übersehen werden.

Häufige Fehllesungen

  • Nur Bankverbindlichkeiten abzuziehen ist häufig zu grob. Leasing, Factoring, Minderheiten, Optionen und überschüssige Liquidität müssen konsistent behandelt werden.

Häufige Fragen

Was ist eine EV-to-Equity Bridge?
Sie ist der schrittweise Rechenweg vom Unternehmenswert zum Eigenkapitalwert. Dabei werden alle Ansprüche neben dem Eigenkapital berücksichtigt.
Wie baut man die Brücke auf?
Vom Enterprise Value zieht man Nettofinanzschulden, Minderheiten, Pensionsdefizite und sonstige Ansprüche ab und addiert nicht betriebsnotwendige Vermögenswerte. Das Ergebnis ist der Equity Value.
Welcher Fehler ist bei der Überleitung typisch?
Nur die Bankverbindlichkeiten abzuziehen greift meist zu kurz. Auch Leasing, Factoring, Minderheiten, Optionen und überschüssige Barmittel gehören konsistent berücksichtigt.

Quellen

Primär
NYU Stern – Aswath Damodaran, Valuation Resources
https://pages.stern.nyu.edu/\~adamodar/
Kategorie: Bewertung · Unternehmenswert & KapitalstrukturRelevanz: CoreJurisdiktion: International

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