XBRL
Definition
XBRL (eXtensible Business Reporting Language) ist ein standardisiertes, maschinenlesbares Format zur elektronischen Übermittlung von Finanzberichten. Einzelne Abschlussposten werden mit definierten Tags aus einer Taxonomie versehen, sodass sie automatisiert ausgelesen und verglichen werden können. In der EU ist das Format Grundlage des einheitlichen elektronischen Berichtsformats ESEF.
Warum es bei Nebenwerten zählt
Für kleinere Emittenten senkt maschinenlesbares Reporting die Hürde, Kennzahlen automatisiert zu vergleichen, und erhöht die Datenqualität. Fehler im Tagging können aber zu falschen Auswertungen führen, wenn Posten unsauber zugeordnet sind.
Häufige Fehllesungen
- XBRL-Daten werden als automatisch fehlerfrei angesehen, obwohl fehlerhafte oder unternehmensspezifische Tags die Vergleichbarkeit beeinträchtigen können.
Im Prozess
Häufige Fragen
Was ist der Zusammenhang zwischen XBRL und ESEF?
Müssen kleine Unternehmen XBRL verwenden?
Welche Fehlerquellen gibt es beim Tagging?
Verwandte Begriffe
Quellen
https://www.esma.europa.eu/issuer-disclosure/electronic-reporting
Nur Bildung, keine Anlageberatung. Bandbreiten und Schwellen sind didaktische Orientierungswerte, kein offizieller Standard.