Reverse Takeover
Definition
Bei einem Reverse Takeover erwirbt ein nicht börsennotiertes Unternehmen die Mehrheit an einer bereits gelisteten Gesellschaft und gelangt so ohne klassischen Börsengang an die Börse. Wirtschaftlich übernimmt das private Unternehmen die Kontrolle, während die börsennotierte Hülle formal der Erwerber bleibt. Häufig dient dazu ein Börsenmantel.
Warum es bei Nebenwerten zählt
Bei Small Caps ermöglicht ein Reverse Takeover ein schnelles Listing ohne Prospektaufwand, birgt aber Risiken durch geringe Prüfungstiefe und intransparente Mantelhistorie.
Häufige Fehllesungen
- Ein Reverse Takeover wird mit einem regulären Börsengang gleichgesetzt, obwohl die Publizitäts- und Prüfungsanforderungen oft geringer sind.
Häufige Fragen
Was ist ein Börsenmantel in diesem Zusammenhang?
Worin liegt der Vorteil gegenüber einem IPO?
Welche Risiken bestehen?
Verwandte Begriffe
Nur Bildung, keine Anlageberatung. Bandbreiten und Schwellen sind didaktische Orientierungswerte, kein offizieller Standard.