Begriff · Governance & Aktionärsstruktur
Change-of-Control-Klausel
Kurz erklärtEine Change-of-Control-Klausel gibt Vertragspartnern bei einem Kontrollwechsel besondere Rechte, etwa Kredite zu kündigen, Sonderzahlungen zu verlangen oder Managementverträge anzupassen. Bei Nebenwerten kann sie Übernahmeprämien begrenzen oder Refinanzierungsrisiken bei einem Kontrollwechsel erhöhen.
Definition
Vertragsklausel, die bei Kontrollwechsel Rechte auslöst, etwa Kündigung von Krediten, Sonderzahlungen oder Anpassungen in Managementverträgen.
Berechnung / Formel
Formel. Kein Standardwert; Prüfung der Vertragsfolgen bei Überschreiten definierter Kontrollschwellen.
Warum es bei Nebenwerten zählt
Im Nebenwertebereich können solche Klauseln Übernahmeprämien begrenzen oder Refinanzierungsrisiken bei Kontrollwechsel erhöhen.
Häufige Fehllesungen
- Wird nur als M\&A-Detail betrachtet; sie kann auch operative Verträge und Kreditlinien betreffen.
Häufige Fragen
Was ist eine Change-of-Control-Klausel?
Es ist eine Vertragsbestimmung, die beim Wechsel der Kontrolle über ein Unternehmen greift. Sie kann Kredite, Verträge oder Zahlungen an neue Bedingungen knüpfen.
Wie prüft man eine solche Klausel?
Man analysiert, welche Folgen das Überschreiten definierter Kontrollschwellen auslöst. Entscheidend sind die konkreten Vertragskonsequenzen.
Warum ist die Klausel mehr als ein M\&A-Detail?
Sie wird oft nur im Übernahmekontext gesehen, kann aber auch operative Verträge und Kreditlinien betreffen. Ihre Wirkung reicht damit über reine Fusionen hinaus.
Verwandte Begriffe
Quellen
Primär
Regierungskommission – Deutscher Corporate Governance Kodex
https://www.dcgk.de/de/kodex.html
https://www.dcgk.de/de/kodex.html
Methodik
Bundesministerium der Justiz – Aktiengesetz (AktG)
https://www.gesetze-im-internet.de/aktg/
https://www.gesetze-im-internet.de/aktg/
Nur Bildung, keine Anlageberatung. Bandbreiten und Schwellen sind didaktische Orientierungswerte, kein offizieller Standard.