Normalisierter Gewinn
Definition
Der normalisierte Gewinn ist ein um einmalige, außergewöhnliche und nicht betriebliche Effekte bereinigtes Ergebnis, das die nachhaltige Ertragskraft abbilden soll. Bereinigt werden etwa Restrukturierungskosten, Veräußerungsgewinne oder Wertminderungen. Die Auswahl der Anpassungen ist ermessensbehaftet und nicht standardisiert.
Berechnung / Formel
Warum es bei Nebenwerten zählt
Bei Small Caps mit unregelmäßigen Sondereffekten hilft der normalisierte Gewinn, die laufende Ertragskraft zu erkennen, kann aber durch selektive Bereinigung geschönt werden.
Häufige Fehllesungen
- Der normalisierte Gewinn wird als objektive Größe betrachtet, obwohl Umfang und Auswahl der Bereinigungen im Ermessen des Managements liegen.
Im Prozess
Häufige Fragen
Was wird typischerweise bereinigt?
Warum ist Vorsicht geboten?
Wie prüft man die Qualität?
Verwandte Begriffe
Quellen
Nur Bildung, keine Anlageberatung. Bandbreiten und Schwellen sind didaktische Orientierungswerte, kein offizieller Standard.