Kaufpreisallokation
Definition
Die Kaufpreisallokation verteilt den bei einer Übernahme gezahlten Kaufpreis auf die einzelnen erworbenen Vermögenswerte und Schulden zu ihren beizulegenden Zeitwerten. Ein nicht zuordenbarer Restbetrag wird als Goodwill aktiviert. Sie ist bei Unternehmenszusammenschlüssen nach IFRS und HGB vorgeschrieben.
Berechnung / Formel
Warum es bei Nebenwerten zählt
Bei akquisitionsgetriebenen Small-Caps bestimmt die Kaufpreisallokation, wie viel Goodwill und wie viele abschreibungspflichtige immaterielle Werte entstehen. Das beeinflusst künftige Ergebnisse und das Impairment-Risiko.
Häufige Fehllesungen
- Die Kaufpreisallokation wird oft als reine Formsache gesehen, obwohl die Aufteilung zwischen Goodwill und abschreibbaren Vermögenswerten spätere Gewinne spürbar verändert.
Im Prozess
Häufige Fragen
Was passiert mit dem nicht zuordenbaren Betrag?
Warum ist die Aufteilung ergebnisrelevant?
Nach welchen Regeln erfolgt die Kaufpreisallokation?
Verwandte Begriffe
Quellen
https://www.ifrs.org/issued-standards/list-of-standards/ifrs-3-business-combinations/
Nur Bildung, keine Anlageberatung. Bandbreiten und Schwellen sind didaktische Orientierungswerte, kein offizieller Standard.