Begriff · Bilanz & Verschuldung

Goodwill (Firmenwert)

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Kurz erklärtGoodwill entsteht bei Unternehmenszusammenschlüssen als Restgröße, wenn der gezahlte Preis den beizulegenden Zeitwert der identifizierbaren Nettovermögenswerte übersteigt. Bei akquisitionsgetriebenen kleinen Unternehmen kann ein Impairment das Eigenkapital abrupt verringern.

Definition

Goodwill entsteht bei einem Unternehmenszusammenschluss als Restbetrag, wenn die übertragene Gegenleistung zuzüglich bestimmter weiterer Bestandteile den beizulegenden Zeitwert der identifizierbaren Nettovermögenswerte übersteigt.

Berechnung / Formel

Formel. Vereinfacht nach IFRS 3: Gegenleistung + ggf. Minderheitenanteile + beizulegender Zeitwert bereits gehaltener Anteile − beizulegender Zeitwert identifizierbarer Nettovermögenswerte.

Warum es bei Nebenwerten zählt

Kleine, akquisitionsgetriebene Unternehmen tragen oft hohe Goodwill-Anteile – ein Impairment kann das Eigenkapital abrupt reduzieren.

Häufige Fehllesungen

  • Goodwill ist weder automatisch wertlos noch ein frei veräußerbarer Vermögenswert. Hoher Goodwill erhöht die Abhängigkeit von Annahmen und späteren Impairment-Tests.

Häufige Fragen

Was ist Goodwill (Firmenwert)?
Es ist der Betrag, der bei einer Übernahme über den Zeitwert der einzeln identifizierbaren Vermögenswerte hinaus bezahlt wurde. Er steht als immaterieller Posten in der Bilanz.
Wie entsteht Goodwill rechnerisch?
Nach IFRS 3 ergibt er sich aus Gegenleistung, Minderheiten und bereits gehaltenen Anteilen abzüglich des Zeitwerts der identifizierbaren Nettovermögenswerte. Er ist damit ein Residualwert des Kaufpreises.
Welches Risiko steckt in hohem Goodwill?
Er ist weder automatisch wertlos noch frei veräußerbar, hängt aber stark von Annahmen ab. Bei einem Impairment-Test kann er abgeschrieben werden und das Eigenkapital belasten.

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Quellen

Kategorie: Bilanz & Verschuldung · Vermögenswerte & BilanzqualitätRelevanz: CoreJurisdiktion: International

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