IPO
Definition
Ein IPO (Initial Public Offering) bezeichnet die erstmalige Platzierung von Aktien eines Unternehmens am organisierten Kapitalmarkt. Dabei werden neue oder bestehende Aktien öffentlich angeboten und zur Börsennotierung zugelassen. Grundlage ist in der Regel ein gebilligter Wertpapierprospekt.
Warum es bei Nebenwerten zählt
Bei Nebenwerten erfolgt der Börsengang oft in kleinem Umfang und mit begrenztem Streubesitz. Ausgestaltung, Bewertung und Mittelverwendung des IPO prägen die spätere Handelbarkeit und das Verwässerungspotenzial.
Häufige Fehllesungen
- Ein IPO ist nicht dasselbe wie ein Direct Listing: Beim IPO werden typischerweise Aktien mit Kapitalzufluss platziert, beim Direct Listing findet keine klassische Emission statt.
Häufige Fragen
Worin unterscheidet sich ein IPO von einem Direct Listing?
Welche Rolle spielt der Prospekt?
Warum ist der Streubesitz bei kleinen IPOs relevant?
Verwandte Begriffe
Quellen
https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32017R1129
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