Begriff · Liquidität & Handel

Streubesitz (Freefloat)

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Kurz erklärtDer Streubesitz (Freefloat) ist der Teil der Aktien, der frei am Markt zirkuliert, also ohne große, dauerhaft gehaltene Pakete. Bei Nebenwerten prägt er wesentlich die Liquidität und damit, wie leicht Anleger ein- und aussteigen können.

Definition

Der frei handelbare Aktienanteil ohne große, fest gebundene Pakete.

Berechnung / Formel

Formel. Streubesitz (%) = frei handelbare Aktien ÷ Gesamtzahl ausstehender Aktien × 100.

Warum es bei Nebenwerten zählt

Der Streubesitz bestimmt bei Nebenwerten maßgeblich die Liquidität und damit die Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten für Anleger.

Häufige Fehllesungen

  • Ein hoher Streubesitz wird automatisch mit hoher Liquidität gleichgesetzt – tatsächliches Handelsvolumen kann trotzdem gering sein.

Häufige Fragen

Was ist Streubesitz (Freefloat)?
Es ist der Anteil der Aktien, der tatsächlich frei am Markt gehandelt wird. Fest gehaltene Großpakete zählen nicht dazu.
Wie wird der Streubesitz berechnet?
Man teilt die frei handelbaren Aktien durch die Gesamtzahl der ausstehenden Aktien und drückt das Ergebnis in Prozent aus. Das zeigt den handelbaren Anteil.
Bedeutet hoher Streubesitz automatisch hohe Liquidität?
Nicht zwingend, denn das tatsächliche Handelsvolumen kann trotzdem gering bleiben. Streubesitz ist eine Voraussetzung, aber keine Garantie für Liquidität.
Kategorie: Liquidität & Handel · Handelsplatz & MarktmechanikRelevanz: CoreJurisdiktion: International

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