Forderungslaufzeit
Definition
Die Forderungslaufzeit (DSO) gibt an, wie viele Tage ein Unternehmen im Durchschnitt braucht, um seine offenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen einzuziehen. Sie verbindet den Bestand an Forderungen mit dem Umsatz und ist ein Indikator für die Effizienz des Debitorenmanagements. Eine steigende Forderungslaufzeit bindet Liquidität im Working Capital.
Berechnung / Formel
Warum es bei Nebenwerten zählt
Bei kleinen Unternehmen mit knapper Liquidität kann eine sich verlängernde Forderungslaufzeit ein Frühwarnsignal für Zahlungsprobleme von Kunden oder für aggressive Umsatzverbuchung sein. Sie beeinflusst den Cash Runway direkt.
Häufige Fehllesungen
- Eine niedrige Forderungslaufzeit wird pauschal als gut gewertet, kann aber auch auf Factoring oder Vorkasse hindeuten, die andere Kosten verursachen.
Im Prozess
Häufige Fragen
Was ist eine normale Forderungslaufzeit?
Warum steigt die Forderungslaufzeit manchmal plötzlich?
Wie hängt DSO mit dem Cash Conversion Cycle zusammen?
Verwandte Begriffe
Nur Bildung, keine Anlageberatung. Bandbreiten und Schwellen sind didaktische Orientierungswerte, kein offizieller Standard.