Begriff · Cashflow & Working Capital
Cash Conversion Cycle
Kurz erklärtDer Cash Conversion Cycle misst die Zeit zwischen der Auszahlung für Vorräte und Lieferanten und dem Zahlungseingang von Kunden. Bei wachsenden Nebenwerten zeigt er, wie viel Liquidität das Wachstum bindet.
Definition
Zeitspanne zwischen Mittelabfluss für Vorräte/Lieferanten und Mittelzufluss aus Kundenforderungen.
Berechnung / Formel
Formel. CCC = DIO + DSO − DPO.
Warum es bei Nebenwerten zählt
bei wachsenden Nebenwerten bestimmt der Cash Conversion Cycle, wie viel Liquidität Wachstum bindet.
Häufige Fehllesungen
- Wird selten modelliert; Umsatzwachstum mit langem CCC kann Kapitalerhöhungen auslösen.
Im Prozess
Häufige Fragen
Was ist der Cash Conversion Cycle?
Er gibt an, wie lange Kapital im Umlaufvermögen gebunden ist, bevor es als Cash zurückfließt. Gemessen wird die Spanne von der Lieferantenzahlung bis zum Kundeneingang.
Wie berechnet man den Cash Conversion Cycle?
Man addiert Lager- und Forderungsreichweite und zieht die Lieferantenreichweite ab (DIO + DSO − DPO). Das Ergebnis zeigt die Kapitalbindungsdauer in Tagen.
Warum ist ein langer Cash Conversion Cycle bei Wachstum riskant?
Wächst der Umsatz bei langer Kapitalbindung, steigt der Liquiditätsbedarf mit. Das kann zusätzliche Finanzierung oder eine Kapitalerhöhung auslösen.
Verwandte Begriffe
Quellen
Primär
IFRS Foundation – IAS 7 Statement of Cash Flows
https://www.ifrs.org/issued-standards/list-of-standards/ias-7-statement-of-cash-flows.html/
https://www.ifrs.org/issued-standards/list-of-standards/ias-7-statement-of-cash-flows.html/
Methodik
ESMA – Guidelines on Alternative Performance Measures
https://www.esma.europa.eu/document/esma-guidelines-alternative-performance-measures
https://www.esma.europa.eu/document/esma-guidelines-alternative-performance-measures
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