EU-Taxonomie
Definition
Die EU-Taxonomie ist ein Klassifikationssystem, das festlegt, welche wirtschaftlichen Aktivitäten als ökologisch nachhaltig gelten. Unternehmen berichten, welcher Anteil ihres Umsatzes, ihrer Investitionen und Betriebsausgaben taxonomiekonform ist. Eine Aktivität muss einen wesentlichen Beitrag zu einem Umweltziel leisten, ohne anderen Zielen erheblich zu schaden, und Mindestschutzstandards einhalten.
Berechnung / Formel
Warum es bei Nebenwerten zählt
Für berichtspflichtige kleinere Unternehmen können die Taxonomie-Kennzahlen den Zugang zu nachhaltig orientiertem Kapital beeinflussen. Die gemeldeten Quoten liefern zudem einen strukturierten Blick auf das Aktivitätenportfolio.
Häufige Fehllesungen
- Eine niedrige Taxonomiequote wird oft als schlechtes ESG-Zeugnis gelesen, obwohl viele Aktivitäten schlicht (noch) nicht von der Taxonomie erfasst sind.
Häufige Fragen
Welche Kennzahlen meldet ein Unternehmen zur Taxonomie?
Was heißt taxonomiefähig gegenüber taxonomiekonform?
Hängt die Taxonomie mit der CSRD zusammen?
Verwandte Begriffe
Quellen
https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32020R0852
Nur Bildung, keine Anlageberatung. Bandbreiten und Schwellen sind didaktische Orientierungswerte, kein offizieller Standard.