Begriff · Cashflow & Working Capital

Capex-Intensität

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Kurz erklärtDie Capex-Intensität zeigt, welcher Anteil von Umsatz oder operativem Cashflow in Sachanlagen und langfristige Vermögenswerte fließt. Bei Nebenwerten entscheidet sie mit, ob Wachstum intern finanzierbar ist oder ständig neues Kapital erfordert.

Definition

Anteil des Umsatzes oder operativen Cashflows, der für Investitionen in Sachanlagen und langfristige Vermögenswerte benötigt wird.

Berechnung / Formel

Formel. Capex-Intensität = Capex ÷ Umsatz; alternativ Capex ÷ operativer Cashflow.

Warum es bei Nebenwerten zählt

Im Nebenwertebereich entscheidet Capex-Intensität, ob Wachstum intern finanzierbar ist oder ständig neue Kapitalzufuhr braucht.

Häufige Fehllesungen

  • Ein niedriges EV/EBITDA wird überschätzt, wenn hohe Capex-Intensität den Free Cashflow auffrisst.

Häufige Fragen

Was ist die Capex-Intensität?
Sie misst, wie investitionslastig ein Geschäftsmodell ist. Grundlage ist das Verhältnis der Investitionen zu Umsatz oder Cashflow.
Wie wird die Capex-Intensität berechnet?
Man teilt die Capex durch den Umsatz oder alternativ durch den operativen Cashflow. Ein hoher Wert steht für ein kapitalintensives Geschäft.
Warum kann ein niedriges EV/EBITDA hier täuschen?
Eine hohe Capex-Intensität kann den Free Cashflow aufzehren, obwohl das EBITDA-Multiple günstig wirkt. Die Bewertung erscheint dann attraktiver, als sie ist.

Quellen

Kategorie: Cashflow & Working Capital · InvestitionenRelevanz: AdvancedJurisdiktion: International

Nur Bildung, keine Anlageberatung. Bandbreiten und Schwellen sind didaktische Orientierungswerte, kein offizieller Standard.