Begriff · Kapitalmaßnahmen & Finanzierung

Aktienrückkauf

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Kurz erklärtBei einem Aktienrückkauf erwirbt ein Unternehmen eigene Aktien und verringert so die Zahl der ausstehenden Anteile. Bei Nebenwerten ist das seltener als bei Großkonzernen, kann aber ein starkes Zeichen sein, wenn die Führung eigenes Kapital in die eigene Aktie steckt.

Definition

Erwerb eigener Aktien durch das Unternehmen, wodurch sich die Zahl der ausstehenden Aktien verringert.

Berechnung / Formel

Formel. Rückkaufquote = Rückkaufvolumen ÷ Marktkapitalisierung.

Warum es bei Nebenwerten zählt

Im Nebenwertebereich kommen Aktienrückkäufe seltener als bei Großkonzernen vor; sie können jedoch ein starkes Signal sein, wenn das Management eigene Liquidität in die Aktie investiert.

Häufige Fehllesungen

  • Wird automatisch als positives Signal gewertet, obwohl ein Rückkauf bei gleichzeitig hoher Verschuldung eher kritisch zu hinterfragen ist.

Häufige Fragen

Was ist ein Aktienrückkauf?
Es ist der Kauf eigener Aktien durch die Gesellschaft. Dadurch sinkt die Zahl der umlaufenden Aktien.
Wie ordnet man einen Aktienrückkauf ein?
Man setzt das Rückkaufvolumen ins Verhältnis zur Marktkapitalisierung. Entscheidend ist zudem, ob der Kaufpreis attraktiv und die Finanzierung solide ist.
Ist ein Aktienrückkauf immer positiv?
Nein, bei gleichzeitig hoher Verschuldung ist er kritisch zu hinterfragen. Kapital in den Schuldenabbau kann dann sinnvoller sein.

Quellen

Primär
Bundesministerium der Justiz – Aktiengesetz (AktG)
https://www.gesetze-im-internet.de/aktg/
Kategorie: Kapitalmaßnahmen & Finanzierung · Ausschüttung & KapitalstrukturRelevanz: AdvancedJurisdiktion: International

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