Begriff · Bilanz & Verschuldung
Nettoverschuldung
Kurz erklärtDie Nettoverschuldung sind die verzinslichen Verbindlichkeiten abzüglich der liquiden Mittel. Bei kleineren Emittenten mit begrenztem Refinanzierungszugang ist sie entscheidend für die Einschätzung des Ausfallrisikos.
Definition
Verzinsliche Verbindlichkeiten abzüglich liquider Mittel.
Berechnung / Formel
Formel. Nettoverschuldung = verzinsliche Verbindlichkeiten − liquide Mittel.
Warum es bei Nebenwerten zählt
Bei kleineren Emittenten mit begrenztem Refinanzierungszugang entscheidend für die Einschätzung des Ausfallrisikos.
Häufige Fehllesungen
- Wird oft nur mit der Bruttoverschuldung verwechselt, ohne die vorhandene Liquidität gegenzurechnen.
Im Prozess
Häufige Fragen
Was ist die Nettoverschuldung?
Sie zeigt die Verschuldung eines Unternehmens nach Abzug der vorhandenen liquiden Mittel. Damit misst sie die tatsächliche Schuldenlast.
Wie wird die Nettoverschuldung berechnet?
Man zieht von den verzinslichen Verbindlichkeiten die liquiden Mittel ab. Ein negativer Wert bedeutet eine Netto-Cash-Position.
Worin unterscheidet sich Netto- von Bruttoverschuldung?
Die Bruttoverschuldung ignoriert die vorhandene Liquidität. Wer beide verwechselt, überschätzt die Schuldenlast eines Unternehmens mit hohem Cash-Bestand.
Verwandte Begriffe
Quellen
Primär
IFRS Foundation – IFRS 7 Financial Instruments: Disclosures
https://www.ifrs.org/issued-standards/list-of-standards/ifrs-7-financial-instruments-disclosures/
https://www.ifrs.org/issued-standards/list-of-standards/ifrs-7-financial-instruments-disclosures/
Methodik
IFRS Foundation – IFRS Accounting Standards Navigator
https://www.ifrs.org/issued-standards/list-of-standards/
https://www.ifrs.org/issued-standards/list-of-standards/
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