WpHG-Meldung
Definition
Eine WpHG-Meldung ist eine nach dem Wertpapierhandelsgesetz vorgeschriebene Mitteilung über das Erreichen, Über- oder Unterschreiten bestimmter Stimmrechtsschwellen an einem börsennotierten Unternehmen. Meldepflichtig sind Aktionäre ab festgelegten Schwellenwerten; das Unternehmen veröffentlicht die Meldung anschließend. So werden Veränderungen in der Aktionärsstruktur transparent.
Warum es bei Nebenwerten zählt
Bei Small- und Micro-Caps machen WpHG-Meldungen den Ein- und Ausstieg großer Aktionäre sichtbar. Solche Verschiebungen sind für Kontrolle, Freefloat und Liquidität besonders bedeutsam.
Häufige Fehllesungen
- Eine WpHG-Meldung wird oft als Kauf- oder Verkaufssignal gedeutet, obwohl sie nur das Über- oder Unterschreiten einer Stimmrechtsschwelle dokumentiert.
Häufige Fragen
Ab welcher Schwelle muss gemeldet werden?
Wer meldet und wer veröffentlicht?
Worin unterscheidet sie sich von einer Ad-hoc-Mitteilung?
Verwandte Begriffe
Quellen
https://www.gesetze-im-internet.de/wphg/
Nur Bildung, keine Anlageberatung. Bandbreiten und Schwellen sind didaktische Orientierungswerte, kein offizieller Standard.