Vergütungsbericht
Definition
Der Vergütungsbericht ist ein jährlicher Bericht börsennotierter Gesellschaften über die individuell gewährte und geschuldete Vergütung der Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder. In Deutschland ist er in § 162 AktG geregelt und wird von der Hauptversammlung behandelt. Er soll die Vergütung transparent und im Verhältnis zur Unternehmensleistung nachvollziehbar machen.
Warum es bei Nebenwerten zählt
Bei kleinen Unternehmen mit konzentrierter Eigentümerstruktur zeigt der Vergütungsbericht, ob die Vorstandsvergütung an nachvollziehbare Leistungsziele geknüpft ist. Auffällige Strukturen können auf Governance-Risiken oder Interessenkonflikte hindeuten.
Häufige Fehllesungen
- Eine hohe Gesamtvergütung wird pauschal negativ bewertet, obwohl entscheidend ist, ob sie leistungsabhängig und im Branchenvergleich angemessen ausgestaltet ist.
Häufige Fragen
Wer erstellt den Vergütungsbericht?
Stimmt die Hauptversammlung darüber ab?
Worauf sollte man im Bericht achten?
Verwandte Begriffe
Quellen
https://www.gesetze-im-internet.de/aktg/__162.html
Nur Bildung, keine Anlageberatung. Bandbreiten und Schwellen sind didaktische Orientierungswerte, kein offizieller Standard.