Begriff · Governance & Aktionärsstruktur

Related-Party Transaction

Core
Kurz erklärtEine Related-Party Transaction ist ein Geschäft mit nahestehenden Parteien – etwa Gründern, Großaktionären, dem Management oder Konzerngesellschaften. Bei Nebenwerten kann sie ein erhebliches Governance-Risiko sein, weil Kontrolle und Transparenz oft schwächer ausfallen.

Definition

Geschäft mit nahestehenden Personen oder Unternehmen, etwa Gründern, Großaktionären, Management oder verbundenen Gesellschaften.

Berechnung / Formel

Formel. Kein Bewertungsrechenwert; Prüfung über Betrag, Konditionen, Gegenpartei und Offenlegung.

Warum es bei Nebenwerten zählt

Im Nebenwertebereich können Related-Party-Geschäfte ein erhebliches Governance-Risiko darstellen, weil Kontrolle und Transparenz oft schwächer sind.

Häufige Fehllesungen

  • Wird übersehen, wenn nur Gewinnzahlen betrachtet werden; wirtschaftlicher Wert kann über Nebenverträge abfließen.

Häufige Fragen

Was ist eine Related-Party Transaction?
Es ist ein Geschäft zwischen dem Unternehmen und ihm nahestehenden Parteien. Dazu zählen etwa Führungskräfte, Großaktionäre oder verbundene Firmen.
Wie prüft man Geschäfte mit nahestehenden Personen?
Man betrachtet Betrag, Konditionen, Gegenpartei und Offenlegung. Entscheidend ist, ob die Bedingungen einem Geschäft unter fremden Dritten entsprechen.
Warum sind Related-Party-Geschäfte riskant?
Über Nebenverträge kann wirtschaftlicher Wert aus dem Unternehmen abfließen. Wer nur die Gewinnzahlen betrachtet, übersieht dieses Governance-Risiko leicht.

Quellen

Methodik
Bundesministerium der Justiz – Aktiengesetz (AktG)
https://www.gesetze-im-internet.de/aktg/
Kategorie: Governance & Aktionärsstruktur · ManagementtransaktionenRelevanz: CoreJurisdiktion: International

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