Optionsprogramme
Definition
Optionsprogramme sind aktienbasierte Vergütungsinstrumente, die Mitarbeitern oder dem Management das Recht geben, Aktien zu einem festgelegten Preis zu erwerben. Sie dienen der Anreizsetzung und Bindung von Schlüsselpersonen. Bei Ausübung können sie über bedingtes Kapital neue Aktien schaffen und so bestehende Aktionäre verwässern.
Warum es bei Nebenwerten zählt
Bei Small-Caps sind großzügige Optionsprogramme ein häufiger, oft unterschätzter Verwässerungstreiber. Die potenzielle Aktienausweitung mindert den Gewinn je Aktie der Altaktionäre.
Häufige Fehllesungen
- Optionsprogramme werden als kostenlose Motivation gesehen, obwohl sie über Verwässerung und Aufwand reale Kosten für Aktionäre verursachen.
Häufige Fragen
Wie verwässern Optionsprogramme?
Wo erkennt man den Umfang von Optionsprogrammen?
Warum sind sie bei kleinen Firmen relevant?
Verwandte Begriffe
Quellen
https://www.gesetze-im-internet.de/aktg/__192.html
Nur Bildung, keine Anlageberatung. Bandbreiten und Schwellen sind didaktische Orientierungswerte, kein offizieller Standard.