Begriff · Bilanz & Verschuldung
Eigenkapitalquote
Kurz erklärtDie Eigenkapitalquote gibt den Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme an und ist ein Indikator für finanzielle Stabilität. Bei Nebenwerten mit eingeschränktem Kapitalmarktzugang ist sie oft der wichtigste Puffer gegen Refinanzierungsprobleme.
Definition
Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme; Indikator für finanzielle Stabilität.
Berechnung / Formel
Formel. Eigenkapitalquote = Eigenkapital ÷ Bilanzsumme × 100.
Warum es bei Nebenwerten zählt
Bei kleineren börsennotierten Unternehmen mit eingeschränktem Kapitalmarktzugang ist die Eigenkapitalquote häufig der wichtigste Puffer gegen Refinanzierungsprobleme.
Häufige Fehllesungen
- Eine hohe Quote wird pauschal als 'gut' gewertet, obwohl sie auch ungenutztes Wachstumspotenzial durch fehlende Fremdfinanzierung bedeuten kann.
Im Prozess
Häufige Fragen
Was ist die Eigenkapitalquote?
Sie misst, wie groß der durch Eigenkapital finanzierte Teil des Vermögens ist. Angegeben wird sie als Prozentsatz der Bilanzsumme.
Wozu dient die Eigenkapitalquote?
Sie zeigt, wie widerstandsfähig ein Unternehmen gegenüber Verlusten und Finanzierungsengpässen ist. Ein höherer Wert bedeutet in der Regel mehr Stabilität.
Warum ist eine sehr hohe Eigenkapitalquote nicht automatisch gut?
Sie kann auf ungenutztes Potenzial hindeuten, wenn günstige Fremdfinanzierung bewusst vermieden wird. Die richtige Höhe hängt vom Geschäftsmodell ab.
Verwandte Begriffe
Quellen
Primär
IFRS Foundation – IFRS 7 Financial Instruments: Disclosures
https://www.ifrs.org/issued-standards/list-of-standards/ifrs-7-financial-instruments-disclosures/
https://www.ifrs.org/issued-standards/list-of-standards/ifrs-7-financial-instruments-disclosures/
Methodik
IFRS Foundation – IFRS Accounting Standards Navigator
https://www.ifrs.org/issued-standards/list-of-standards/
https://www.ifrs.org/issued-standards/list-of-standards/
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