Begriff · Cashflow & Working Capital

Cash Conversion

Core
Kurz erklärtCash Conversion beschreibt, wie zuverlässig ein Ergebnismaß wie EBITDA in operativen oder freien Cashflow übergeht. Der Begriff ist nicht standardisiert, deshalb muss die gewählte Variante genannt werden.

Definition

Cash Conversion beschreibt, wie verlässlich ein Ergebnismaß in operativen Cashflow oder Free Cashflow übergeht. Der Begriff ist nicht standardisiert.

Berechnung / Formel

Formel. Mögliche Varianten sind operativer Cashflow ÷ EBITDA, operativer Cashflow ÷ EBIT oder Free Cashflow ÷ EBITDA. Die gewählte Konvention muss genannt werden. Die Kennzahl ist nicht standardisiert; Definition und Abgrenzung des Emittenten sind maßgeblich.

Warum es bei Nebenwerten zählt

Cash Conversion zeigt bei Nebenwerten, ob ein optisch gutes EBITDA tatsächlich in Liquidität umgewandelt wird oder im Working Capital gebunden bleibt.

Häufige Fehllesungen

  • Unterschiedliche Varianten werden ohne Kennzeichnung verglichen. Working-Capital-Schwankungen und Leasingeffekte können einzelne Perioden stark verzerren.

Häufige Fragen

Was bedeutet Cash Conversion?
Sie zeigt, welcher Teil des ausgewiesenen Ergebnisses tatsächlich als Liquidität ankommt. Übliche Bezugsgrößen sind EBITDA, EBIT oder Free Cashflow.
Wie wird die Cash Conversion gemessen?
Man teilt den operativen oder freien Cashflow durch das gewählte Ergebnismaß und gibt die Konvention an. Bei Nebenwerten zeigt das, ob gutes EBITDA wirklich in Cash mündet.
Welche Fehlerquelle steckt in der Cash Conversion?
Werden verschiedene Varianten ohne Kennzeichnung nebeneinandergestellt, entsteht ein schiefes Bild. Schwankungen im Working Capital und Leasingeffekte verzerren zudem einzelne Quartale erheblich.

Quellen

Methodik
Kategorie: Cashflow & Working Capital · Cashflow & Cash ConversionRelevanz: CoreJurisdiktion: International

Nur Bildung, keine Anlageberatung. Bandbreiten und Schwellen sind didaktische Orientierungswerte, kein offizieller Standard.