Begriff · Liquidität & Handel
Auktionshandel
Kurz erklärtIm Auktionshandel laufen Kauf- und Verkaufsorders zusammen und werden zu einem gemeinsamen Preis ausgeführt. Bei Nebenwerten bündelt sich Liquidität oft in Eröffnungs- und Schlussauktionen, die eine bessere Ausführung als der fortlaufende Handel bieten können.
Definition
Handelsmechanismus, bei dem Kauf- und Verkaufsaufträge gesammelt und zu einem einheitlichen Auktionspreis zusammengeführt werden.
Berechnung / Formel
Formel. Auktionspreis maximiert ausführbares Volumen unter den jeweiligen Handelsregeln.
Warum es bei Nebenwerten zählt
Im Nebenwertebereich konzentriert sich Liquidität häufig in Eröffnungs- und Schlussauktionen; diese Phasen können bessere Ausführung als der fortlaufende Handel bieten.
Häufige Fehllesungen
- Wird mit illiquidem Sonderhandel verwechselt; Auktionen sind reguläre Preisbildungsmechanismen.
Häufige Fragen
Was ist Auktionshandel?
Es ist ein Handelsmechanismus, der Orders bündelt und zu einem gemeinsamen Preis ausführt. Anders als im fortlaufenden Handel entsteht ein einziger Auktionspreis.
Wie entsteht der Auktionspreis?
Er wird so festgelegt, dass unter den geltenden Regeln das größte Volumen ausführbar ist. Dadurch bündelt die Auktion Angebot und Nachfrage.
Ist Auktionshandel ein Zeichen für Illiquidität?
Nein, Auktionen sind reguläre Preisbildungsmechanismen. Sie werden fälschlich mit illiquidem Sonderhandel gleichgesetzt.
Verwandte Begriffe
Quellen
Primär
Deutsche Börse – Xetra Marktmodell
https://www.cashmarket.deutsche-boerse.com/resource/blob/2339548/3fea2181a9913845ef5cf10e830aebac/data/T7\_Marktmodell-de.pdf
https://www.cashmarket.deutsche-boerse.com/resource/blob/2339548/3fea2181a9913845ef5cf10e830aebac/data/T7\_Marktmodell-de.pdf
Methodik
EUR-Lex – MiFID II, Richtlinie 2014/65/EU
https://eur-lex.europa.eu/eli/dir/2014/65/oj
https://eur-lex.europa.eu/eli/dir/2014/65/oj
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