Begriff · Liquidität & Handel

Days to Cover

Advanced
Kurz erklärtDays to Cover schätzt, wie viele Handelstage Leerverkäufer bei durchschnittlichem Volumen bräuchten, um ihre Positionen einzudecken. Bei illiquiden Nebenwerten kann ein hoher Wert extreme Kurssprünge bei positiven Nachrichten erklären.

Definition

Schätzung, wie viele Handelstage Leerverkäufer benötigen würden, um ihre Positionen bei durchschnittlichem Volumen einzudecken.

Berechnung / Formel

Formel. Days to Cover = leerverkaufte Aktien ÷ durchschnittliches tägliches Handelsvolumen.

Warum es bei Nebenwerten zählt

bei illiquiden Nebenwerten kann eine hohe Kennzahl extreme Kurssprünge bei positiven News erklären.

Häufige Fehllesungen

  • Wird isoliert als Kaufsignal verstanden; ohne Katalysator kann hohes Short Interest lange bestehen bleiben.

Häufige Fragen

Was ist Days to Cover?
Es ist die geschätzte Zeit, die zum Eindecken aller Short-Positionen nötig wäre. Sie setzt das Short Interest ins Verhältnis zum Handelsvolumen.
Wie berechnet man Days to Cover?
Man teilt die Zahl der leerverkauften Aktien durch das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen. Das Ergebnis ist die Eindeckungsdauer in Tagen.
Ist ein hoher Wert automatisch ein Kaufsignal?
Nein, ohne Katalysator kann ein hohes Short Interest lange bestehen bleiben. Erst positive Auslöser können eine Eindeckung erzwingen.

Quellen

Methodik
NYU Stern – Aswath Damodaran, Valuation Resources
https://pages.stern.nyu.edu/\~adamodar/
Kategorie: Liquidität & Handel · Leerverkauf & WertpapierleiheRelevanz: AdvancedJurisdiktion: International

Nur Bildung, keine Anlageberatung. Bandbreiten und Schwellen sind didaktische Orientierungswerte, kein offizieller Standard.