Begriff · Liquidität & Handel
Circuit Breaker
Kurz erklärtEin Circuit Breaker stoppt oder verlangsamt den Handel vorübergehend, wenn Kurse außergewöhnlich stark schwanken. Bei Nebenwerten ist das bedeutsam, weil geringe Liquidität extreme Kursbewegungen beschleunigen kann.
Definition
Ein Circuit Breaker ist ein Marktmechanismus, der den Handel bei außergewöhnlich starken Kursbewegungen temporär stoppt oder verlangsamt.
Berechnung / Formel
Formel. Keine Standardformel; Auslösung über vordefinierte Markt- oder Wertpapierschwellen.
Warum es bei Nebenwerten zählt
Circuit Breaker sind bei Nebenwerten wichtig, weil geringe Liquidität extreme Kursbewegungen beschleunigen kann.
Häufige Fehllesungen
- Circuit Breaker werden oft mit Delisting oder fundamentalen Problemen verwechselt, obwohl sie primär Marktstabilität sichern sollen.
Häufige Fragen
Was ist ein Circuit Breaker?
Es ist ein Schutzmechanismus, der den Handel bei heftigen Kursausschlägen kurz aussetzt. So soll überhitzte Preisbildung gedämpft werden.
Wie wird ein Circuit Breaker ausgelöst?
Er greift bei Überschreiten vordefinierter Markt- oder Wertpapierschwellen. Die genauen Auslöser hängen vom jeweiligen Handelsplatz ab.
Ist ein Circuit Breaker ein Zeichen für ein fundamentales Problem?
Nein, er dient vor allem der Marktstabilität. Er wird fälschlich mit Delisting oder tiefgreifenden Unternehmensproblemen verwechselt.
Verwandte Begriffe
Quellen
Primär
EUR-Lex – MiFID II, Richtlinie 2014/65/EU
https://eur-lex.europa.eu/eli/dir/2014/65/oj
https://eur-lex.europa.eu/eli/dir/2014/65/oj
Methodik
Nur Bildung, keine Anlageberatung. Bandbreiten und Schwellen sind didaktische Orientierungswerte, kein offizieller Standard.